Der Islam ist, wie das Christentum auch, einer der acht grössten Glauben der Welt. Es ist wichtig für uns, gewisse Grundkenntnisse zu besitzen, da die Meisten unserer "Kunden" zu einem der acht Weltglauben gehören. Des weiteren sollten wir die Wesen, welche im Islam vorhanden sind, kennen, um ein besseres Gefühl für die Ängste eines Moslems zu bekommen.
Entstehung
Der Islam entstand im 7. Jahrhundert nach Christus und wurde mit dem Propheten und Erlöser Mohammed aus Mekka verbreitet. Auch wenn der Islam ein Eigenständiger Glaube ist, gibt es jedoch viele Geschichtliche zusammenhänge mit dem Christen- und Judentum. So gibt es z.B. auch im Koran (die Glaubensschrift des Islam) den Propheten Jesus von Nazareth, welcher aber nicht der Erlöser der Menschheit war (das ist im Islam Mohammed).
Lehre/Selbstverständnis
Grundlegend geht es im Islam ( was übrigens übersetzt "Glaube" heisst) um die Führung jedes Einzelnen durch Allha (arabisches Wort für Gott). Es heisst, Allha beschenkt würdige Menschen mit dem Islam, also mit dem Glauben. Ist man "auserwählt" worden, so macht sich der Glaube (der Islam) durch die Erweiterung der Sinne und des Herzens, der Erkenntnis und des Selbstbewusstseins bemerkbar. Dies führt zu einer Ausgeglichenheit und zu seelischem Frieden.
Um von Allha für den Islam ausgewählt zu werden, halten sich alle Moslems an die überlieferten Fünf Säulen.
Die Fünf Säulen
1. Säule Das Glaubensbekenntnis
Dabei handelt es sich um eine Art Schwur, der wie folgt lautet: "Ich bezeuge, dass es keine Gottheit ausser Gott gibt und das Mohammed der Gesandte Gottes ist."
2. Säule Das Rituelle Gebet
Das Gebet soll fünf mal am Tag vollzogen werden, bei Sonnaufgang, Mittags, Nachmittags, Sonnuntergang und bei Einbruch der Nacht. Ausserdem ist eine rituelle Reinigung vor jedem Gebet notwendig. Auch dürfen die Gebete nicht aus Routine erfolgen, sondern um Gott zu dienen.
3. Säule Die Almosensteuer
Die Almosensteuer ist die Verpflichtung von jedem, gesunden, freien, erwachsenen und finanziell dazu fähigen Moslem, Beihilfe an Arme, Sklaven, Schuldnern und Reisende zu leisten. In einigen Richtungen des Islam ist damit auch die Unterstützung des Dschihad verbunden.
4. Säule Das Fasten
Im Islamischen Monat Ramadan muss gefastet werden. Dann wird, von Sonnenaufgang (sobald man einen weissen von einem schwarzen Faden unterscheiden kann) bis zum Sonnenuntergang, nichts gegessen, getrunken, geraucht und auch kein ehelicher Geschlechtsverkehr vollzogen.
5. Säule Die Pilgerfahrt
Jeder Moslem muss einmal in seinen Leben eine Pilgerfahrt nach Mekka bestreiten. Nach dem Koran ist dies eine Pflicht, die jeder Gläubige zu erfüllen hat.
Für Elementare wichtige Fakten
Im Gegensatz zu anderen Glauben, gibt es im Islam kein wirkliches Böse. Wenn, dann kommt es vom Menschen selbst. Nichtsdestotrotz konnte sich ein kleiner Aberglaube in den Islam schleichen. Das Böse im Menschen wird Djin genannt, was übersetzt sowas wie Dämon oder Teufel heisst. Abergläubische Moslems glauben also an die Besessenheit eines Menschen, durch einen Djin. Dieser verhält sich also ähnlich wie ein Klasse 2.3 Dämon, unserer Definition.
Um einen Menschen vom Djin zu befreien, führen auch Moslems einen Exorzismus durch. Dieser erfolgt durch das rezitieren von Korantexten, durch das verwenden von heiligen Symbolen und in seltenen Fällen auch durch Folter.